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VIDEO: #KeinBockaufDeBlock

Zulassungsbeschränkungen für Medizinstudenten


Am vergangenen Dienstag, den 29. Januar 2019 reagierte die Junge Mitte mit einer kritischen Videobotschaft auf ihrer Facebookseite auf die Ankündigungen von Maggie De Block, belgische Gesundheitsministerin.


Am vergangenen Montag, den 28. Januar 2019 hat die belgische Gesundheitsministerin

Maggie De Block vermeldet, dass sie die Zulassungen für Medizinstudenten noch weiter

verschärfen will. Bereits jetzt sind die Anforderung für die Aufnahme des Studiums hoch.

Erst nach einer erfolgreichen Aufnahmeprüfung, die aus einem menschlichen und einem

wissenschaftlichen Teil besteht, werden die Studenten zum Medizinstudium zugelassen. Für

deutschsprachige Studenten ist die Aufnahmeprüfung gleich eine doppelte Belastung, da

sie diese auf Französisch ablegen müssen.


Im Jahr 2018 haben 1200 Kandidaten die Aufnahmeprüfung bestanden. Das Paradoxe ist,

dass es in sechs Jahren nach Beendigung des Studiums nur 600 INAMI-Nummern für diese

Studenten geben wird. Maggie De Block erklärt hier, dass es im französischen Landesteil

doppelte so viele Medizinstudenten wie benötigte Ärzte gebe. „Wie kann die Ministerin von

einem .rzteüberschuss reden, wenn die Realität ganz anders aussieht? Es ist Tatsache,

dass es in der deutschsprachigen Gemeinschaft akute Probleme mit der langfristigen

Gesundheitssicherung in deutscher Sprache gibt.“ , reagiert Teresa Bong, Mitglied der

Jungen Mitte.


De Block strebt an die Übergangslösung zu beenden und keine weiteren INAMI-Nummern

an die überschüssigen Absolventen zu vergeben. „Im Klartext wird hier Politik auf Kosten

der Studenten gemacht. Wie kann es möglich sein, dass jemand ein Medizinstudium

erfolgreich absolviert und danach nicht als Arzt, dessen Leistung von den Krankenkassen

rückerstattet werden, tätig sein kann? In unseren Augen ist dies ein Skandal. Es ist

unmenschlich, dass die Studenten absolut keine Sicherheit haben und ständig neue

Verschärfungen seitens der Regierung befürchten müssen.“, kritisiert Teresa Bong.

Das Vergabesystem der INAMI-Nummern gehört reformiert - jedoch nicht zum Nachteil der

angehenden Ärzte. In diesem Zusammenhang wäre eine Landarztquote denkbar oder eine

.berprüfung, ob die Ärzte tatsächlich noch in Belgien praktizieren.




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